Läßig - Heizungstechnik

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Kontrollierte Wohnraumlüftung

 

Warum Lüftung?
Die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2002 erhebt Lüftungs-Systeme mit Wärmerückgewinnung quasi zum Standard im Wohnungsbau!

 

Um Energie zu sparen, ist im heutigen Wohnungsbau eine extrem luftdichte Bauweise vorgeschrieben. Der Luftaustausch über Fensterritzen, Baufugen und andere Undichtigkeiten findet nicht mehr statt und die gängige Stoßlüftung über's Fensteröffnen verbietet sich in der kalten Jahreszeit aus energetischen Gründen.

Da Frischluftzufuhr aus naheliegenden Gründen dennoch zwingend notwendig ist, bieten  Lüftungs-Systeme mit Wärmerückgewinnung die ideale Lösung.

Sie tauschen die verbrauchte Raumluft kontinuierlich gegen Frischluft aus. Dabei wird die Wärme der Abluft auf die Zuluft übertragen.

Die bewährte Technik des europäischen Marktführers VALLOX (über 300.000 installierte Geräte) vermeidet Zuglufterscheinungen und störende Ventilationsgeräusche.

   
Zahlreiche Gründe sprechen für die Installation eines  Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung:  

 

1. Sie sparen Energie, da Sie zum Lüften keine Fenster oder Türen öffnen müssen.

2. Da Fenster und Türen geschlossen bleiben, kommen keine Insekten wie Stechmücken, Wespen oder Stubenfliegen in die Wohnung.

3. Dadurch gelangt auch kein Lärm von draußen ins Haus.

4. Weiterhin werden aus der Frischluft Pollen, Staub und Ruß herausgefiltert - ideal nicht nur für Allergiker!

5. Gesundheitsschädliche Ausgasungen aus Lacken, Reinigungsmitteln und anderen Chemikalien werden entfernt.

6. Feuchteschäden (Schimmel, Sporen) am Bauwerk werden verhindert, da hohe Luftfeuchtigkeit sofort aus den Räumen abgezogen wird.

7. VALLOX Lüftungs-Systeme verfügen über hochmoderne Technologie (CO2-Fühler, Feuchtefühler, LON- oder EIB-Bus) und werden mit einer 5-jährigen Systemgarantie ausgeliefert.

8. Und nicht zuletzt genießen Sie in Ihrer Wohnung permanent frische Luft statt verbrauchtem "Hausmief" - ein wichtiger Beitrag zu Gesundheit und allgemeinem Wohlbefinden.

Der Wärmetauscher überträgt die Wärme der verbrauchten Abluft auf die frische Zuluft.

     
Was macht VALLOX zur ersten Wahl im Bereich Lüftungstechnik?  

• die sehr glatten, pulverbeschichteten Oberflächen, die leicht zu reinigen sind und Korrosionsschäden verhindern (Kondenswasserbildung)!

• die Filter bis zur feinsten Filterklasse F7!

• der effektive Schallschutz – die Geräte arbeiten sehr leise!

• der geringe Wartungsaufwand bei zuverlässigem und langlebigem Betrieb!

• die Entwicklung und Herstellung des kompletten Systems incl. des Lüftungskanals liegen in einer Hand!

• die Produktion von Sonderformstücken des Lüftungskanals zur schnellen und platzsparenden Montage!

• das vielfältige Angebot unterschiedlicher Geräte, um individuellen Anforderungen optimal gerecht zu werden!

• die Einhaltung der umfangreichen gesetzlichen Vorschriften und DIN-Normen!

• die garantierte Ersatzteillieferung

• die 5-jährige Systemgarantie, die auch bewegliche Teile wie die Ventilatoren umfasst!

• die Kompetenz des finnischen Herstellers, der sich von Beginn an ausschließlich auf Lüftungstechnik konzentrierte und mit mehreren hunderttausend installierten Geräten zum europäischen Marktführer wurde!

 
     
    Lüftungs-Systeme erhöhen die Lebensqualität, den Wohnkomfort und damit den Wert Ihrer Immobilie!
Vorschriften und Richtlinien
   
Grundlagen
„Lüftung“

Die Grundlagen für das Lüften von Wohnungen sind in der DIN 1946 T6
beschrieben. Danach unterscheidet man 2 Lüftungsarten:

1. Grundlüftung
Sie ist grundsätzlich erforderlich, auch wenn sich niemand im Haus aufhält, um beispielsweise bauphysikalische Schäden durch Feuchtigkeit (Schimmel) zu verhindern. Der Luftwechsel soll den Faktor 0,5 nicht unterschreiten.
Die Grundlüftung (freie Lüftung) über Undichtigkeiten der Gebäudehülle oder Fensterfugen ist durch die heutige dichte Bauweise nicht mehr gegeben und muss deshalb maschinell über eine kontrollierte Wohnungslüftung gewährleistet werden!

2. Bedarfslüftung
Sie sichert den erhöhten Lüftungsbedarf, der durch den Aufenthalt von Personen im Wohnungsinneren entsteht. Dabei sollte die Luftzuführung alle technisch machbaren Behaglichkeitskriterien erfüllen und den Wärmeverlust möglichst gering halten.

DIN 18017 – Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster
Unter Punkt 1 Anwendungsbereich steht geschrieben:
„Die DIN 18017 setzt voraus, daß die Zuluft ohne besondere Zulufteinrichtungen durch die Undichtigkeiten in den Außenbauteilen nachströmen kann.“
Die in der DIN 18 017/DIN 1946 geforderten Volumenströme werden aufgrund der aktuellen Bauvorschriften ohne definierte Nachströmöffnungen oder maschinelle Be- und Entlüftungsanlagen nicht erreicht!

DIN 1946 T6-6.3
„...Aus energetischen Gründen ist der Einsatz von Wärmerückgewinnungsanlagen zweckmäßig.“

   
EnEV 2002

Auszug aus der EnEV 2002 – § 10
Aufrechterhaltung der energetischen Qualität


(1) Außenbauteile dürfen nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird. Das gleiche gilt für Anlagen nach dem Abschnitt 4, soweit sie zum Nachweis der Anforderungen energieeinsparrechtlicher Vorschriften des Bundes zu berücksichtigen waren.

(2) Energiebedarfssenkende Einrichtungen in Anlagen nach Absatz 1 sind betriebsbereit zu erhalten und bestimmungsgemäß zu nutzen. Satz 1 gilt als erfüllt, soweit der Einfluss einer energiebedarfssenkenden Einrichtung auf den Jahres-Primärenergiebedarf durch anlagentechnische oder bauliche Maßnahmen ausgeglichen wird.

(3) Heizungs- und Warmwasseranlgen sowie Raumlufttechnische Anlagen sind sachgerecht zu bedienen, zu warten und instand zu halten. Für die Wartung und Instandhaltung ist Fachkunde erforderlich. Fachkundig ist, wer die zur Wartung und Instandhaltung notwendigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten besitzt.

   
Richtwerte
für die
Luftmengen-
Ermittlung

Die DIN 4108 T2 regelt den Mindestluftwechsel in Gebäuden. Auf ausreichenden Luftwechsel ist aus Gründen der Hygiene, der Gesundheit und der Begrenzung der Raumluftfeuchte zu achten. Dies ist der Fall, wenn während der Heizperiode ein durchschnittlicher Luftwechsel von 0,5 h-1 sichergestellt ist.

Die DIN 1946 T6 regelt die Mindestluftmengen für freie und maschinelle Lüftung in Wohnungen.

 
Außenluftvolumenstrom
Wohnungsgruppe Wohnungsgröße m2 Belegung (Personen) geplante Gesamt- lüftung [m3/h]
I <50 bis 2 60
II >50 <80 bis 4 120
III >80 bis 6 180
  Die DIN 1946 T6 regelt auch den Mindestabluftvolumenstrom für fensterlose Räume.
 
Raumbezeichnung Abluftvolumenstrom [m3/h]
Küche Grundlüftung 40
Stoßlüftung 200
Kochnische 40
Bad 40
WC 20
  Weiterhin ist zu beachten, dass in der DIN 1946 T2 der Mindestaußenluftvolumenstrom pro Person mit 30 m3/h festgelegt ist !
  Mindestaußenluft Volumenstrom nach DIN 1946, Teil 2
Für den Einsatz der Zentralgeräte in gewerblich genutzten Räumen,
(Gaststätten, Büros, Fitness-Centren etc.) sind die Mindestluftmengen nach
DIN 1946 Teil 2, bzw. entsprechend dem Baugenehmigungsbescheid zu planen.
 
Raum pro Person m3/h flächenbez. m3/(m2h)
Einzelbüro 40 4
Großraumbüro 60 6
Konferenzraum 20 10 ­ 20
Lesesaal 20 12
Klassen-/Seminarraum 30 15
Verkaufsraum 20 3 ­12
Gaststätte 30 8
   
Brandschutz • Beim Einfamilienhaus sind keine besonderen Anforderungen an den Brandschutz gestellt.
• Beim Mehrfamilienhaus, Gebäuden mit mehr als 2 Etagen ist die DIN 4102 sowie die Landesbauordnung zu beachten.
   
Raumluftab-
hängige
Feuerstätten
Die Verbrennungsluft für Feuerstätten wie z.B. Kamin oder Kachelofen muss mit einem separaten Kanal von außen zugeführt werden.